Rinderbrühe

Bei Brühe (klare Rindssuppe) verwende ich meistens Fertigprodukte aus dem Glas. Und wenn ich nur eine kleine Menge brauche, muss auch mal Instant-Brühe herhalten. Es ist zwar nicht schwer, Brühe selber zu machen, doch den Aufwand dafür fand ich immer ziemlich groß. Wie gut, dass es die besonderen Anlässe gibt, die einen dazu bringen, alles selber zu machen. So habe ich heute eine Rinderbrühe gekocht und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Und ich habe gemerkt, dass die Zubereitung vielleicht doch nicht so aufwendig ist, wie ich dachte. Auf die besonderen Anlässe!

Rinderbruehe (10)

Was mir bei einer Brühe wichtig ist, ist ein intensiver, kräftiger Geschmack. Außerdem soll sie nicht trüb sein und eine schöne, dunkle Farbe haben. Für die Farbe sorgen die angerösteten Zwiebeln und die Zwiebelschalen – die solltet ihr auf jeden Fall mitkochen. Damit die Suppe schön klar wird, setze ich die Knochen mit kaltem Wasser an und bringe es langsam zum Kochen. Dabei entsteht ein Schaum mit Trübstoffen, den ich direkt abschöpfe. Erst jetzt kommen die restlichen Zutaten dazu. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Suppe zum Schluss zusätzlich mit etwas Sojasauce würzen, das gibt nochmal Geschmack und Farbe.


ZUTATEN FÜR 2 LITER 

  • 2 Rinderbeinscheiben (700 g)
  • 3 Markknochen (250 g)
  • 2 Zwiebel
  • 500 g Suppenfleisch
  • 3 Karotten
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 kl. Stück Petersilienwurzel
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Stiele Petersilie
  • Salz & Pfeffer

 

ZUBEREITUNG 

Die Beinscheiben und Markknochen in einen großen Topf geben und etwa 3 l kaltes Wasser angießen. Alles bei mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen. 10 min kochen lassen, den dabei entstehenden Schaum abschöpfen.

Die Zwiebel mit Schale halbieren und in einer Pfanne ohne Fett auf der Schnittfläche dunkel anrösten. Inzwischen das Suppenfleisch in grobe Würfel schneiden. Karotten, Lauch, Sellerie und Petersilienwurzel putzen und klein schneiden.

Zwiebel, Fleisch und Suppengemüse in den Topf geben. Alles sollte mit Wasser bedeckt sein, evtl. noch Wasser nachgießen. Die Pfefferkörner und Wacholderbeeren mit dem Messerrücken andrücken und zusammen mit Lorbeer und Petersilie in den Topf geben (nicht salzen).

Die Suppe bei niedriger Hitze ohne Deckel für 2 h kochen lassen.

Knochen, Fleisch und Gemüse aus der Suppe nehmen. Ein Sieb auf einen zweiten Topf stellen und ein Geschirrtuch darüberlegen. Die Brühe durch das Tuch in den Topf gießen und kalt werden lassen. Die Fettschicht, die sich auf der abgekühlten Brühe bildet, abschöpfen.

Die Brühe wieder erhitzen und mit Salz und Pfeffer würzen.


Rinderbruehe (9)

Rinderbruehe (6)


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2 Kommentare zu „Rinderbrühe

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